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Erstmaßnahmen bei Unfall oder Verletzungen

Unfälle bei Katzen sind leider keine Seltenheit: Ob Freilaufkatze oder Hauskatze - Gefahren für unsere Samtpfoten gibt es viele. Gerade eine freilaufende Katze bringt Verletzungen durch Revierkämpfe mit nach Hause. Von der Behandlung von Schürfwunden, Vergiftungen der Katze, Blutungen und Fremdkörper - jedem Katzenhalter ist geholfen, die signifikanten Krankheiten der Katze zu erkennen. Auch eine verletzte Hauskatze ist keine Ausnahme: Von Fieber messen, Medikamente verabreichen und evtl. Anlegen von Verbänden. Erste-Hilfe-Maßnahmen bei der Katze können lebensrettend sein

Die nachfolgenden Punkte sollen Anregungen sein, um zu erkennen ob was mit ihrer Katze nicht in Ordnung ist. Egal, ob eigenes Tier oder fremde Katze, in der Not und unter Schmerzen kann eine Katze unberechenbar werden. Grundsätzlich gilt, das Tier schnellstens zum vertrauten Tierarzt zu bringen, vor allem bei schweren Verletzungen.

Die Katze und ihre Vitaldaten
Körpertemperatur
37,5 - 39 Grad. Bei Stress sind 0,2 Grad plus akzeptabel. Gefährlicher ist auf jeden Fall Untertemperatur.
Atmung
20 - 30 Atemzüge pro Minute
Herzschlag
100 - 130 Schläge pro Minute
Schleimhautfarbe
Rosa! Am besten erkennbar an der Augenbindehaut (Augenlid runterziehen) oder am Zahnfleisch. Alarmzeichen bei Vergiftung: tiefrote Farbe

Die Katze im Schockzustand - Was tun?
Schocks sind die Begleiterscheinung von vielen Unfällen oder auch Todesangst - häufig verhängnisvoller als die Verletzungen selbst. Von der Natur aus eigentlich als Notwehr des Kreislaufs gedacht (das Blut wird in einer Art Notversorgung auf die wichtigsten Organe wie Herz, Gehirn, Niere, Lunge konzentriert), stellt sich leicht Unterversorgung anderer lebenswichtiger Organe ein. Auch wenn sich die Katze in einem Kippfenster einklemmt, kommt es häufig zu einem lebensbedrohlichen Schock. Symptome sind Schwäche und Zittern, der Körper wird kalt, während das Herz wie verzweifelt pumpt (Puls 160 und drüber), die Schleimhäute sind blass, die Katze apathisch.
Hilfe: Seitenlage, Pfotenmassage, viel Wärme und beruhigenden Zuspruch! Sofort Tierarzt aufsuchen!

Was hilft bei Vergiftungen der Katze
Die Katze hat z.B. das Spülmaschinenpulver heruntergerissen und sich dabei eingepudert. Was tun? Das Fell abbürsten und dann nichts wie unter die Dusche, alle Reste abwaschen. Falls die Katze bereits begonnen hat, das Fell abzulecken, sollten sie die Katze mit Salzwasser, am besten in einer Spritze, zum Erbrechen zwingen. Bei Pestiziden, Frostschutzmittel und giftigen Pflanzen schnellstens zum Tierarzt

Bisse und Kratzer - Offene Wunden
Im Katzenmaul wimmelt es von Bakterien, deshalb sollten Verletzungen sofort behandelt werden. Wenn Ihre Katze von einer anderen gebissen oder gekratzt worden ist, reinigen Sie die Verletzung mit einem unschädlichen Antiseptikum. Untersuchen Sie die Wunde in den folgenden Tagen auf Entzündungen wie Eiter, Rötung, Schwellung oder Schmerz. Eine entzündete Wunde muss mit Antibiotika behandelt werden. Bei einer Verschlechterung sollte ein Tierarzt aufgesucht werden.

Die Katze hat Blut im Urin
Dies kann ein Symptom für ernsthafte urologische Erkrankungen sein. Der Tierarzt sollte umgehend konsultiert werden!






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